Faultier in Amsterdam …

… am Mercatorplein gesichtet. Aber nur kurz, weil es sich dann in seine Höhle zurückzog.

Ihr werdet es nicht glauben, aber ich habe heute wirklich nichts gemacht. Naja nicht ganz. Ich habe mir frisches Brot beim Bäcker geholt, in Ruhe gefrühstückt, einige wichtige Mails verschickt und mit dem Hausbootbesitzer unsere Ankunft am Freitag abgesprochen, die letzten Fotos hochgeladen, in den letzten Wochen gesammeltes und inzwischen überflüssig gewordenes Papier aussortiert, Geschenke eingepackt, gelesen, und vor allem die Seele baumeln lassen.

Zwischendurch gab es Eier mit Bratstulle und Schinken und so vollgefressen bin ich glatt auf meinem Bett eingeschlafen.

Kurz musste ich mich dann aufrappeln und meine OV-Karte wieder aufladen für Morgen. Das geht hier im Vorraum vom Supermarkt und der hat noch geschlossen, wenn ich morgen kurz vor sechs aus dem Haus muss, weil die Blumenauktionen früh am Tag stattfinden und wir deshalb schon um 7:00 Uhr in Aalsmeer sein müssen.

Eigentlich waren die Planungen ein bisschen anders, aber das Amsterdamer
Wetter hatte mir diese Entscheidung förmlich aufgedrängt. Es regnete den ganzen Tag immer wieder wie aus Kannen, dann war für einen Augenblick die Sonne am Himmel zu erahnen und kurz danach öffneten sich die Schleusen erneut.

Ich war auch müde und antriebslos nach den Anstrengungen der letzten Tage und vielleicht war es ja auch gut, dem Körper und dem Geist mal eine Pause zu gönnen. Nun liege ich wieder auf meinem Bett, das Zimmer ist für meinen Geschmack drei Grad zu kalt und bin heute mal wirklich zeitig mit dem Blog dran.

Ich freue mich auf den morgigen Tag, die letzten Termine, Bloemenveiling FloraHolland in Aalsmeer – die größte Auktionshalle für Blumen und Pflanzen weltweit, und danach noch die Verabredung mit Klaas, dem Gemeentedirektor von Uithoorn. Abends gibt es noch ein letztes Bier mit den Berliner Kollegen und dann wird gepackt.

Jetzt macht sich ein bisschen Wehmut breit aber ich freue mich auch sehr auf das Hausboot-Wochenende mit Janka, Carola und Karin und natürlich auch auf zu Hause, Steffen, meine Familie, Freunde, Kollegen und meine Heimatstadt Berlin.

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